Corona-Auflagen: Großer Andrang in den Berliner Freibädern

Berlin. In Tegel bot sich am Wochenende ein kurioses Bild: Während das bei den Berlinern beliebte Strandbad Tegel derzeit geschlossen ist, drängen sich nur wenige Meter weiter die Badegäste an der freien Badestelle dicht an dicht, um im Tegeler See schwimmen und sich abkühlen zu können. Und das, obwohl es dort im Gegensatz zu den Schwimmbädern weder Toiletten noch einen Imbiss gibt. Auch Bademeister sind dort meist nicht im Einsatz. Wie es aussieht, wird sich dieses Bild aber noch öfter wiederholen.

Obwohl der Reinickendorfer CDU-Bezirksverordnete Felix Schönebeck gemeinsam mit dem Abgeordneten und Parteifreund Tim-Christopher Zeelen seit Jahren die Öffnung des Strandbades fordert, werden die Tore auch in diesem Jahr geschlossen bleiben – und das, obwohl vermutlich in diesem Sommer wegen der Corona-Krise noch mehr Menschen zu den Berliner Badestränden fahren. Schönebeck hatte bereits vor zwei Jahren mit zwei Mitstreitern ein Konzept entwickelt, wie der Badebetrieb mit einfachen Mitteln aufrecht erhalten werden kann – Manuel Antony würde mit seiner Firma die Reinigung des Strandbades sowie die Leerung der Mülleimer übernehmen, Friedrich Winter zwei mobile WC-Anlagen bereitstellen. Der Plan ging allerdings nicht auf, die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) untersagten das Vorhaben.

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