Corona-Demo in Berlin: Attila Hildmann bedroht Journalisten bei Demonstration

Berlin. Bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Berliner Messegelände sind am Sonnabend Journalisten bedroht worden. Aufgerufen zu der Demonstration hatte der Berliner Verschwörungsideologe Attila Hildmann, gegen den wegen der Verbreitung antisemitischer Hetze bereits ermittelt wird.

In einem Video, das das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) am Sonnabend beim Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte, drohte Hildmann den Journalisten mit der Aussage „Ihr seid Faschisten, und wir werden eure Namen finden, und dann gucken wir mal weiter...“. Ein Teilnehmer der Demonstration schlug zudem gegen die Kamera eines Journalisten. Zuerst hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet.

Das JFDA schrieb zu dem Vorfall: "Angriff auf Pressefreiheit bei Attila-Hildmann-Kundgebung am 27.06.20: Hildmann & Anhänger:innen gingen am Rande stehende Personen aggressiv an. Es kam zu Bedrohungen & Einschüchterungen. Dabei wurde gegen die Kamera eines Presse|vertreters geschlagen."

Der im Video von Hildmann bedrohte Journalist Tobias Huch erstellte noch am Sonnabend Strafanzeige wegen Bedrohung und Nötigung gegen Hildmann, wie Huch ebenfalls bei Twitter schrieb.

Attila Hildmann: Krude Thesen über Zwangsimpfungen und Mikrochips

Hildmann verbreitet seit einigen Wochen krude Thesen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Politik der Bundesregierung nannte er wiederholt faschistisch. Er warnt vor Zwangsimpfungen und die Kontrolle der Bürger durch implantierte Mikrochi...

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