Corona-Krise: Berlins Kneipen öffnen seit heute wieder

Berlin. Zapfanlagen reinigen, das Mobiliar auf Abstandsregeln trimmen. Und das Wichtigste nicht vergessen: reichlich Bier bestellen. Über zwei Monate lang waren die Tanks schließlich trocken. Der Shutdown für Berlins Kneipen ist zu Ende. Von jetzt auf gleich mussten Lokale nach dem Ausbruch der Coronavirus im März schließen. Fast genauso abrupt machen sie am Dienstag wieder auf.

„Ganz schöner Stress“, meint Rainer Kant, der in seiner Sportsbar „Maxim“ in Pankow sofort nach der Meldung über die Aufhebung der Schließung durch den Senat mit Vorbereitungen begonnen hatte. „Aber die Hauptsache ist doch: Wir dürfen wieder.“

Wo sich bislang stehend 15 Gäste an der Theke drängen konnten, bleiben allerdings nur drei einsame Hocker und ringsherum weithin verteilte Tische übrig. Seit Dienstag besteht Sitzzwang – das ist eine Bedingung der Lockerung, die manch einer als kurios empfindet. „Es wird ein Erziehungsprozess am Kunden“, scherzt Rainer Kant, der es im Maxim bei Sportübertragungen vor allem mit heißblütigen Fans des 1. FC Union Berlin zu tun hat.

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