Corona-Krise: CDU fordert umfassendes Hilfsprogramm für Berlins Wirtschaft

Berlin.  Die CDU in der deutschen Hauptstadt hat angesichts der Coronakrise ein umfassendes Hilfsprogramm für die Berliner Wirtschaft gefordert. Die Pandemie sei „die größte Herausforderung unserer Zeit“, sagte der Berliner Landeschef der Christdemokraten, Kai Wegner, am Freitag der Berliner Morgenpost. „Auf die Gesundheitskrise darf nicht auch noch eine Sozialkrise folgen. Wir müssen mit aller Entschlossenheit handeln und dürfen nicht einen Tag an Zeit vergeuden“, erklärte Wegner.

Bereits beschlossene Soforthilfemaßnahmen reichten nicht aus: „zu wenig, zu langsam, zu umständlich“, so Wegner. Der Senat hatte neben kurzfristigen Krediten auch Zuschüsse für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmer mit bis zu fünf Beschäftigten auf den Weg gebracht. Die Landeshilfen in Höhe von bis zu 5000 Euro konnten ab Freitagmittag auf der Internetseite der Investitionsbank Berlin (IBB) beantragt werden. Doch zunächst brachen zeitweise die Server zusammen, weil bereits nach kurzer Zeit mehr als 50.000 Betroffene Anträge stellen wollten, später waren zeitweise sogar mehr als 100.000 Interessenten auf der Seite. Unternehmer klagten über sehr lange Wartezeiten. Insgesamt stellt Berlin für die Zuschüsse bis zu 300 Millionen Euro zur Verfügung.

„Berlin muss sich andere Länder wie Bayern zum Vorbild nehmen. Die Berliner Unternehmen brauchen ein umfassendes Rettungsprogramm“, forderte Wegner. In Bayern gibt es 5000 Euro für Betriebe mit bis fünf Mitarbeitern, 7500 Euro für Betriebe mit zehn Mi...

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