Corona-Krise: Ostern zu Hause: Psychologe gibt Tipps

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Dieses Osterfest wird völlig anders. Kein Kirchgang, keine große Feier. Wie kommen die Familien in Zeiten der Corona-Krise gut über die Feiertage? Professor Peter Walschburger (73) hat viele Jahre zu Belastungssituationen und ihren Bewältigungen geforscht. Er lehrt am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität. Seine Grundlagenforschung richtet sich auf den Menschen als Natur- und Kulturwesen.

In den vergangenen Wochen waren viele zu Hause noch mit Homeoffice und Homeschooling beschäftigt. Jetzt sind Ferien. Viele haben frei, können aber nicht in den Urlaub fahren. Wird sich die häusliche Situation dadurch verschärfen oder verbessern?

Peter Walschburger Darauf gibt es keine einfache Antwort. Am besten ist es, wenn sich Familien Ziele setzen und sich sagen: „Wir gönnen uns etwas über Ostern.“ Das können Ausflüge sein, Fahrradtouren, das Zusammensein im Schrebergarten, das familiäre Festessen, der Spieltisch. Ganz wichtig ist der Perspektivwechsel, ganz nach dem Motto: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...“

Sozusagen ein Neustart zu Ostern?

Ja, aber wieder mit Struktur und mit attraktiven Zielen. Positiv erlebte Gruppenaktivitäten sind wegen der allgemeinen

Psychologe Peter WalschburgerPsychologe Peter Walschburger
Psychologe Peter WalschburgerPsychologe Peter Walschburger

Verhaltenseinschränkungen besonders wichtig für die Familie.

Was bedeutet das aber für Familien, die zu Hause bleiben?

Die Eltern sollten ihre fürsorgliche Zuneigung zu den Kindern vor allem auch dort durchscheinen lassen, wo sie auf der Einhaltung von Regeln bestehen müssen. Ein bisschen wie di...

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