Corona-Krise: Prostitution in Hamburg: „Viele Frauen wissen nicht, wohin“

Umsatzeinbußen, geschlossene Läden, ausstehende Hilfszahlungen: Viele Arbeitnehmer, ja, ganze Branchen sind von den Auswirkungen der Corona-Verbote betroffen. Doch kaum ein Bereich wird so kalt erwischt wie die Prostitution. Wo andere Freiberufler Spendenkampagnen initiierten, kämpfen viele Frauen auf dem Strich ums nackte Überleben. Die MOPO hat mit einer Sozialarbeiterin der Fachberatungsstelle Prostitution gesprochen.

Bordelle und Laufhäuser haben durch die derzeit geltende Allgemeinverfügung geschlossen, auch Modellhäuser sind zu. Prostitution dürfte also in ihrer gewohnten Form derzeit eigentlich nicht stattfinden. Doch dass sich auch tatsächlich daran gehalten wird, ist mindestens unwahrscheinlich. Was stimmt: Viele Frauen haben gerade ganz existenzielle Sorgen, berichtet Anne Wieckhorst von der Fachberatungsstelle Prostitution in St. Georg.

„Viele Frauen aus den Laufhäusern wissen halt gerade nicht, wohin. Denn oft ist der Arbeitsplatz häufig auch ihr Wohnplatz.“...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo