Corona-Krise: Mit diesen 7 Plattformen kannst du anderen helfen

(ncz/spot)
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Nachbarschaftshilfe in der Corona-Krise: So kann man jetzt anderen helfen. (Bild: Robert Kneschke/Shutterstock.com)
Nachbarschaftshilfe in der Corona-Krise: So kann man jetzt anderen helfen. (Bild: Robert Kneschke/Shutterstock.com)

In der Corona-Krise sind viele Menschen auf die Hilfe anderer angewiesen. Für alle, die sich engagieren wollen, gibt es unterschiedliche, bundesweite Hilfsmöglichkeiten, mit denen jeder seinen Beitrag leisten kann. Hier einige Beispiele:

1. nebenan.de

Die Webseite "nebenan.de" hilft Nachbarn dabei, sich auf viele verschiedene Weisen miteinander zu verbinden, sodass jeder seinen Beitrag zu einer lebendigen Nachbarschaft leisten kann. Die Plattform hat eine eigene Corona-Hilfe eingerichtet, bei der Bürger sich melden können, sollten sie Hilfe benötigen. Man kann dort aber auch selbst seine Hilfe anbieten. Ganz einfach auf der Webseite registrieren und auf "Jetzt helfen" klicken, dann wird man mit einem Hilfesuchenden vernetzt.

2. corona-helfer.com

Auch auf "corona-helfer.com" kann man sich für verschiedene Projekte ehrenamtlich engagieren oder teilweise sogar etwas dazuverdienen. Auf der Webseite findet man unterschiedlichste Stellenangebote - von Auslieferung von Medikamenten über Einkäufe für Privatpersonen bis hin zu Unterstützung bei Büroarbeiten.

3. letsact

Die Volunteering-App "letsact" hat eine Corona-Initiative ins Leben gerufen. Mit einer Spendenaktion sammelt die App Geld für UNICEF, als Freiwilliger kann man sich an unterschiedlichen Projekten in der Umgebung beteiligen. Einfach die App im Apple Store oder im Google Play Store herunterladen und anmelden oder die Webseite besuchen.

4. Tafeln

Etwa 1,65 Millionen Tafel-NutzerInnen gibt es in ganz Deutschland, doch wegen Corona mussten über 400 Tafeln ihre Lebensmittelausgabe bereits einstellen - das lässt sich verhindern. Auf der Tafel-Webseite gibt es eine Übersicht aller Tafeln in Deutschland, die noch geöffnet sind und derzeit Hilfe benötigen. Das kann auf unterschiedlichsten Wegen geschehen: finanzielle Spenden, Lebensmittelspenden, Lieferservice anbieten oder Unterstützung vor Ort. Am besten nimmt man mit der örtlichen Tafel Kontakt auf, um herauszufinden, was diese am ehesten benötigt.

Corona-Hilfe vom Staat: Wem steht was zu – und von wem?

5. Triaphon

Die Plattform "triaphon" unterstützt Menschen mit Sprachbarriere dabei, medizinische Hilfe zu finden. Die Organisation hat jetzt eine Corona-Soforthilfe eingerichtet, bei der Kliniken, Corona-Anlaufstellen, Ambulanzen oder Praxen sich melden können, um Unterstützung bei der Kommunikation zu erhalten. Außerdem veröffentlicht "triaphon" Informationen zum Virus in unterschiedlichen Sprachen. Wer mehrere Sprachen beherrscht und übersetzen kann, kann sich auf der "triaphon"-Webseite anmelden. Vor allem benötigt werden Arabisch, Bulgarisch, Farsi/Dari, Polnisch, Rumänisch, Türkisch und Vietnamesisch.

6. Das Land hilft

"Das Land hilft" ist eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Durch die Einschränkung der Reisefreiheit in ganz Europa fehlen den Bauern etwa 300.000 Erntehelfer. Auf der Vermittlungsplattform kann man sich mit Landwirten in der Umgebung vernetzen und seine Hilfe anbieten.

7. Deutsches Rotes Kreuz

Das Deutsche Rote Kreuz sucht während der Corona-Krise dringend Blutspenden. Denn für viele Patienten ist weiterhin eine Therapie und Notfallversorgung mit Blutpräparaten notwendig. Wer keine Angst vor Nadeln hat und bestimmte, verschärfte Voraussetzungen erfüllt, kann auf der Webseite des DRK einen Termin in seiner Nähe finden. Um zu sehen, ob man für eine Spende infrage kommt, lohnt es sich im Vorhinein online den Spende-Check durchzuführen.