Corona als Laborunfall?: Uni-Studie empört: Vergleich mit Impflüge und Geistheilung

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„Wann kommen Pressemitteilungen zu Geistheilung und Impflüge?“ So bissig reagiert ein Mediziner. Der UKE-Vorstandschef geht auf Distanz. Und das sind nur zwei von vielen kritischen Reaktionen, die sich über die Universität Hamburg ergießen. Am Donnerstag hatte sie eine Studie zum Ursprung des Corona-Virus veröffentlicht. Darin kommt der renommierte Professor Roland Wiesendanger zu dem Ergebnis, dass das Corona-Virus bei einem Laborunfall im chinesischen Wuhan entwichen ist. „Breit angelegte Diskussion als Ziel“ steht über der Pressemitteilung – und das ist gelungen. Allerdings wird nicht über das 105-Seiten-Papier und Forschungspraktiken an Viren diskutiert, sondern vielmehr über die Seriosität der Ergebnisse und die Frage, ob die Universität sich nicht selbst beschädigt habe, angesichts der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, die in Fachkreisen als unseriös bewertet werden. Wiesendanger-Studie: Wie seriös sind die Ergebnisse? Der UKE-Vorstandsvorsitzende Burkhard Göke distanzierte sich prompt auf Twitter mit den Worten: „Wichtig: Herr Prof. W. hat mit dem UKE nichts zu tun!“ Denn der Physikprofessor – dem in seiner eigenen Disziplin Nobelpreis-Potenzial attestiert wird – begibt sich zum einen auf fachfremdes Terrain, zum anderen war er in dem Jahr seiner Forschung nicht vor Ort in Wuhan, sondern hat neben wissenschaftlicher Literatur vor allem Medien studiert („Focus“, „Epoch Times“), mit internationalen Kollegen gesprochen, Twitter-Accounts und sogar Youtube-Videos ausgewertet. Theorien zu einem Laborunfall in Wuhan nicht neu...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo