Corona-Pandemie: Schulen und Kitas sind keine Hotspots

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Berlin. Sieben Wochen nach dem Ende der Sommerferien haben sich Befürchtungen nach massenweisen Corona-Infektionen an Kitas und Schulen nicht bewahrheitet. An den Bildungseinrichtungen treten zwar einzelne Infektionen auf, Kita-Kinder und Schüler stecken sich aber nicht gegenseitig an.

„Wir sehen Kinder aus Familien, in denen es weitere Infektionen gibt, die die Krankheit aber nicht auf andere Schulkinder übertragen“, sagte die Leiterin des Spandauer Gesundheitsamtes, Gudrun Widders. Nach einem Infektionsfall in Spandau hat das Gesundheitsamt eine ganze Schule auf das Virus testen lassen – ohne positives Ergebnis. „Es gibt immer nur Einzelfallmeldungen“, sagte Widders.

Andere Fälle wurden durch infizierte Lehrer in die Schule getragen. Aber auch hier sind bislang in keinem einzigen Fall Masseninfektionen erfolgt, sagt die Amtsärztin. Während sich Kita-Kinder und Schüler offenbar vor allem innerhalb der Familie anstecken, ist bei den Lehrkräften hauptsächlich deren Freizeitverhalten verantwortlich, beobachtet Widders. Auch religiöse Zusammenkünfte aller Konfessionen haben demnach schon zu Infektionen geführt.

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