Corona-Winter für Obdachlose: Auf dem Kiez stehen die Hungernden Schlange

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Es schneit, die Temperaturen fallen, es ist Winter. Die meisten Hamburger können Schneeregen durch die Fenster von geheizten Wohnungen betrachten. Doch etwa 2000 Menschen leben auf den Straßen Hamburgs, fünf von ihnen sind seit Silvester gestorben. Die MOPO war bei einer Mahlzeiten-Verteilung der „Bergedorfer Engel“ Anfang Januar dabei. Es ist Sonntag, 11.30 Uhr, vor der „Penny“-Filiale auf der Reeperbahn. Die Luft ist klar, der Himmel blau. Es sind nur ein paar Grad über Null. Da freut sich jeder, der eine warme Winterjacke hat. Von den Menschen, die hier in langen Schlangen geduldig in der Kälte warten, haben das aber nicht alle. Viele von ihnen sind obdachlos und die, die ein Dach über dem Kopf haben, haben kaum Geld zum Leben. Wie jeden zweiten Sonntag verteilen die „Bergedorfer Engel“ hier an drei Ständen warme Mahlzeiten, Lebensmittel und Kleidung an Bedürftige. Obdachlosenhilfe in Hamburg: „Bergedorfer Engel“ kochen selbst Diesmal gibt es Bratwürste, dazu warmen Kartoffelsalat, Sauerkraut und Rotkohl. Für den Nachtisch kann man sich noch Pudding oder Milchreis mitnehmen, auch heißer Kaffee wird ausgeschenkt. Cornelia A. hat sich gerade eine Portion geholt und verstaut sie nun vorsichtig mit den verpackten Lebensmitteln in ihrem Einkaufstrolley. Die 64-Jährige hat über 20 Jahre lang als Altenpflegerin gearbeitet, erzählt sie der MOPO, doch weil...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo