Coronavirus erreicht britisches Flaggschiff "HMS Queen Elizabeth"

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Die "HMS Queen Elizabeth"

Das Coronavirus hat das Flaggschiff der britischen Marine, die "HMS Queen Elizabeth", erreicht. Mehr als einhundert Infektionen unter Besatzungsmitgliedern seien seit Anfang des Monats nach einem Hafenaufenthalt in Zypern entdeckt worden, teilte ein Sprecher der Marine am Mittwoch mit. Die ersten Fälle seien um den 4. Juli herum festgestellt worden.

Der hochmoderne Flugzeugträger hatte zwischen dem 30. Juni und dem 5. Juli in Limassol festgemacht und führt die Carrier Strike Group 21 mit neun weiteren Schiffen. Alle Besatzungsmitglieder seien vollständig geimpft, die Infektionen hätten keine Auswirkungen auf den Einsatz, sagte der Sprecher.

Der britischen Zeitung "The Sun" zufolge sind fast die Hälfte der Schiffe des Flottenverbands betroffen. Die Soldaten hätten während des mehrtägigen Aufenthalts auf Zypern an Land gehen dürfen. Die Besatzung des Flottenverbands besteht aus 3700 Menschen, von denen 1600 auf der "HMS Queen Elizabeth" eingesetzt sind.

Zypern erlebt derzeit eine vierte Infektionswelle, die maßgeblich auf die Verbreitung der ansteckenderen Delta-Variante zurückzuführen ist. Am Dienstag wurde ein neuer Höchstwert von 1081 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.

fwe/ju

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