Cristiano Ronaldo über Vergewaltigungsvorwürfe: "Wollte nicht, dass Cristiano Jr. das sieht"

Cristiano Ronaldo soll 2009 eine Frau vergewaltigt haben und wurde lange mit den Vorwürfen konfrontiert. Nun spricht CR7 erstmals über diese Zeit.

Superstar Cristiano Ronaldo von Juventus Turin hat sich zu den Vergewaltigungsvorwürfen Kathryn Mayorgas geäußert und erstmals verraten, wie der Fall sein Privatleben beeinflusst hat.

"Man hat eine Freundin, eine Familie, Kinder. Wenn sie dann mit deiner Aufrichtigkeit spielen, ist das schlimm. Es war sehr hart. Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich mit meiner Freundin vor dem Fernseher saß. Es kamen Nachrichten, sie sprachen über Cristiano Ronaldo und dies und das, als ich meine Kinder die Treppe herunterkommen hörte. Ich habe schnell den Kanal gewechselt, weil es mir peinlich war", ließ der 34-jährige Offensivspieler in einem ausführlichen Interview mit ITV durchblicken.

Mayorga hatte dem Portugiesen vorgeworfen, sie vor zehn Jahren in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Ronaldo wies die Anschuldigungen im Oktober 2018 zurück, ehe der Fall im Juli diesen Jahres aufgrund fehlender Beweise ad acta gelegt wurde.

CR7: Vergewaltigungsvorwürfe haben sich "schlimm angefühlt"

"Ich habe mich wirklich geschämt und wollte nicht, dass Cristiano Jr. (sein Sohn, d. Red.) sieht, wie schlecht von seinem Vater und über welch eine schreckliche Sache gesprochen wird. Das hat sich so schlimm angefühlt, um ganz ehrlich zu sein", so Ronaldo weiter, der seit 2018 für Juventus Turin auf Torejagd geht.

Im gleichen Interview zeigte sich der fünffache Weltfußballer sichtlich gerührt, als ihm ein Video seines verstorbenen Vaters gezeigt wurde.  "Unglaublich! Ich habe diese Bilder noch nie gesehen", sagte Ronaldo.