Daniel Craig: Deshalb sollte James Bond keine Frau sein

·Freie Autorin
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Agent 007 in Frauenkleidern? Unvorstellbar! Denn der schwarze Smoking gehört einfach zu James Bond wie der Martini. Und auch Bond-Darsteller Daniel Craig kann sich keine Frau als Nachfolger vorstellen. Doch das hat einen ganz anderen Grund als die Kleidung.

Daniel Craig findet, dass Schauspielerinnen wie Lea Seydoux und Monica Bellucci eine eigene Rolle zusteht (Bild: REUTERS/Stefan Wermuth)
Daniel Craig findet, dass Schauspielerinnen wie Lea Seydoux und Monica Bellucci eine eigene Rolle zusteht (Bild: REUTERS/Stefan Wermuth)

In "James Bond: Keine Zeit zu sterben" wird Daniel Craig zum fünften und letzten Mal im Geheimdienst seiner Majestät unterwegs sein. Am 30. September 2021 kommt der neueste Bond-Film endlich in die Kinos. Über einen potentiellen Nachfolger wird wild spekuliert. Viele wünschen sich, ein schwarzer Schauspieler wie Idris Elba möge übernehmen, andere fordern eine weibliche 007-Agentin. Doch wenn es nach Daniel Craig geht, wird keine Frau in seine Fußstapfen treten, wie er im Interview mit "Radio Times" erklärte. 

"Es sollte einfach bessere Rollen für Frauen und farbige Darsteller geben", meint der Brite. Und weiter sagte er: "Warum sollte eine Frau James Bond spielen, wenn es eine Rolle für Frauen gäbe, die genauso gut wäre?" 

James Bond ist weiß und ein Mann – so wie Daniel Craig (Bild: REUTERS/Luke MacGregor/Files)
James Bond ist weiß und ein Mann – so wie Daniel Craig (Bild: REUTERS/Luke MacGregor/Files)

Auch Produzentin gegen weiblichen Bond

Auch Bond-Produzentin Barbara Broccoli kann sich einen weiblichen 007 nicht vorstellen: "James Bond kann jede Hautfarbe haben, aber er ist ein Mann", sagte sie der Zeitschrift "Variety". 

Eines hat Daniel Craig als James Bond allerdings mit den Frauen in "Keine Zeit zu sterben" gemeinsam. "Er ist nackter als alle Frauen", scherzte der Schauspieler. Der 53-Jährige erklärte, er sei sogar die meiste Zeit im Bond-Finale nackt gewesen. Um sich für die Rolle in Form zu bringen, habe er aber anders als die letzten Male zuvor ein ganzes Jahr gebraucht. Wer sich davon überzeugen will, kann das demnächst im Kino tun.

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