„Dann lieber gleich schließen“: Corona-Horror für Hamburgs Hotels und Touristik-Branche

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Schwere Zeiten für die Gastronomie-, Hotel- und Tourismusbranche: Es sei das schlimmste Geschäftsjahr der Branche in der Nachkriegsgeschichte, sind sich Tourismusverband und Dehoga einig. Und auch auf das kommende Jahr sehen sie wegen der Corona-Pandemie mit großer Sorge. Die Tourismusbranche sowie das Gastronomie- und Hotelgewerbe sehen nach dem coronabedingt schlimmsten Jahr der Nachkriegsgeschichte auch 2021 schwere Zeiten auf sich zukommen. „Man kann davon ausgehen, dass die Reisenden zunächst zurückhaltend buchen werden und vor allem auf Sicherheit setzen werden“, sagte Hamburgs Tourismusverbandschef Wolfgang Raike der Deutschen Presse-Agentur. Betriebe in Hamburg: Fast ein Drittel insolvenzbedroht Für 2021 gebe es bereits Hiobsbotschaften. „Der Hafengeburtstag, während dem die Hotellerie immer komplett ausgebucht ist, ist abgesagt.“ Hinzu komme, dass etliche Messen und Veranstaltungen nicht stattfänden und auch die Cruise Days noch in der Schwebe seien. Ein düsteres Bild zeichnet auch Hamburgs kommissarischer Dehoga-Präsident Niklaus Kaiser: „Wir gehen davon aus, dass in Hamburg fast ein Drittel der rund 6000 Gastronomiebetriebe insolvenzbedroht ist.“ Hamburg: „Werden sicherlich noch zwei, drei Jahre brauchen“ „Wir werden sicherlich noch zwei, drei Jahre brauchen, um an alte Erfolge anschließen zu können“, sagte Raike. Das Jahr 2020 sei auf jeden Fall das schlimmste Jahr in der Nachkriegszeit gewesen. Die Zahl der Gäste und Übernachtungen habe sich dramatisch verringert. „In einigen Monaten hatten wir einen Rückgang von mehr als 90 Prozent.“ Wenn man davon ausgehe, dass Touristen in Hamburg 2019 etwa für...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo