Daran dachte Michelle Obama bei Donald Trumps Amtseinführung

Bei Donald Trumps Amtseinführung wirkte Michelle Obama traurig. (Bild: Getty Images)


Donald Trumps Einführung in das Präsidentenamt bot jede Menge Stoff für die Geschichtsbücher. Im Internet ticken die Uhren bekanntlich anders. Hier war der Gesichtsausdruck von Michelle Obama ein nahezu historisches Ereignis, als Ehemann Barack Obama von Trump abgelöst wurde. Nun rechtfertigte sie sich erstmals.

Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte. Wenn man von den Fotos der ehemaligen First Lady bei Donald Trumps Amtseinführung ausgeht, schien diese so gar nicht begeistert. Ihr auffallend verkniffener Gesichtsausdruck sprach Bände – davon waren jedenfalls viele Internetnutzer überzeugt. Und so gingen lustige Tweets und Memes von Michelle Obamas unzufriedener Mimik um die Welt.



Beim „America Institute of Architecture“-Kongress in Orlando äußerte sie sich nun erstmals zu ihrer traurigen Miene. Demnach war Michelle Obama nicht aufgrund der neuen „First Family“ enttäuscht, vielmehr fühlte sie mit ihren Teenagertöchtern mit. Beide wurden im Weißen Haus groß, haben sich an die Menschen dort gewöhnt und mit einigen von ihnen persönliche Bindungen aufgebaut. Der Abschied war dementsprechend schmerzhaft.

Gedanklich war die Ex-First-Lady bei ihren Töchtern – und das sah man ihr an. (Bild: AP Photo)

„Es war ein Moment der Veränderung – kurz bevor die Türen geöffnet wurden und wir die neue Familie willkommen geheißen haben“, so Michelle Obama. Ihre Kinder sollen unter Tränen durch die Hintertür gegangen sein. „Ich wollte keine Tränen in meinen Augen haben, weil die Leute dann sagen würden, dass ich aufgrund des neuen Präsidenten geweint habe.“

Ein Wiedersehen im Weißen Haus ist übrigens ausgeschlossen – im Jahr 2020 will die Ex-First-Lady nämlich nicht als Präsidentschaftskandidatin antreten. Sie verriet: „Ich würde meine Kinder nicht noch einmal darum bitten, das mitzumachen.“

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