Das gehypte Fyre Festival stellt sich als Reinfall heraus

Das gehypte Fyre Festival stellt sich als Reinfall heraus

Beim Fyre Festival hatten Besucher große Erwartungen. Ein weißer Sandstrand, sexy Topmodels als Gäste, feine Delikatessen und natürlich atemberaubende Musik. Doch all das sollte sich nicht bewahrheiten. Das Festival wurde in letzter Minute abgesagt, doch einige Besucher waren bereits angereist. Alles geriet außer Kontrolle, die Erwartungen konnten nicht erfüllt werden. Die Besucher wollten nichts sehnlicher, als das Festival zu verlassen.

Das Fyre Festival sollte etwas ganz Besonderes werden. Der Rapper Ja Rule und der Tech-Unternehmer Billy McFarland taten sich zusammen, um ihren Gästen eine tropische Alternative zum Coachella-Festival zu bieten. Für die Tickets wurden hohe Summen verlangt. Bis zu 12.000 Dollar mussten Interessierte hinlegen. Angesichts dessen, was sie dort zu sehen bekamen, eine herbe Enttäuschung. Statt heißer Models zogen streunende Hunde durch die Gassen, es stapelte sich der Müll, als Essen mussten trockenes Brot und ein paar Käsescheiben herhalten.

Kein Wunder, dass es da zu Verwirrung kam. Die Australierin Shakira Richardson sagte der "Daily Mail": "Immer wieder bitten wir die Organisatoren um weitere Informationen, aber sie sagen uns gar nichts!"

Die Beschwerden häufen sich. Auf der Webseite des Fyre Festivals findet sich allerdings nur eine halbherzige Entschuldigung. "Aus Gründen, die sich unserer Kontrolle entziehen, wurde die Infrastruktur nicht rechtzeitig fertig", heißt es dort. "Wir arbeiten unermüdlich daran, jeden Gast schnell und sicher nach Hause zu bringen."

Bislang ist noch nicht eindeutig geklärt, ob die Besucher ihr Geld zurückbekommen. Aber trotz des Reinfalls in diesem Jahr, soll das Fyre Festival auch nächstes Jahr an den Start gehen. Allerdings nicht auf den Bahamas, sondern künftig in den USA.

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