Verständnis für Abbruch der Suche: Daniel Küblböcks Vater bedankt sich öffentlich

Die Suche nach Daniel Küblböck wurde eingestellt. (Bild: Wenn)

Die Küstenwache hat die Suche nach dem Sänger Daniel Kaiser-Küblböck am Montag eingestellt. Nun meldet sich sein Vater Günther Küblböck zu Wort und bekundet Verständnis für den Suchstop.

Das große Wunder, auf das wir so sehr gehofft haben, wird sich wohl leider nicht mehr bewahrheiten”, ist auf der offiziellen Webseite des schillernden Sängers Daniel Küblböck zu lesen. Der 33-Jährige war am vergangenen Sonntag vermutlich von Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAluna vor der kanadischen Küste in den Atlantischen Ozean gesprungen. Zunächst hatte die Mannschaft des Luxus-Kreuzers gemeinsam mit der Küstenwache nach ihm gesucht. Vergeblich. Am Montag stellten auch die letzten Suchtrupps ihre Arbeit ein. Die Küstenwache ist jedoch weiterhin angehalten, die Augen offen zu halten.

Auch der Vater des Sängers kommt in dem Beitrag zu Wort: Wir haben Verständnis, dass die Suche nun eingestellt wurde. Wir möchten uns ausdrücklich bei allen an der Suche Beteiligten für den intensiven Einsatz bedanken. Es wurden 4.000 Quadratkilometer mit modernsten Geräten abgesucht; eine größere Fläche sei nach Auskunft der Küstenwache nicht mehr zu bewältigen.

Im Jahr 2002 wurde Daniel Küblböck im Alter von nur 17 Jahren als schillernde Figur im  DSDS”-Cast deutschlandweit bekannt. Dieses Bild entstand 2004. (AP Photo/Uwe Lein)

Der 33-Jährige ist wahrscheinlich tot, die Wassertemperatur beträgt in diesen Gewässern nur knapp 9 bis 10,5 Grad Celsius, mehr als ein paar Stunden kann ein Mensch hier nicht ohne Hilfe überleben.

Bislang gilt Kaiser-Küblböck allerdings noch als Vermisst, denn sein Leichnam wurde noch nicht gefunden. Bis einer vermissten Person eine Sterbeurkunde ausgestellt werden kann, müssen bestimmte Fristen verstreichen, ohne dass es ein Lebenszeichen gibt. Laut dpa beträgt diese Frist allgemein zehn Jahre. Bei einer Person, die nach einem Sturz ins Meer oder nach einem Schiffsunglück vermisst wird, verkürzt sich die Frist auf sechs Monate.