Datenschutz: FDP kritisiert Handy-App der Stadt Köln

FDP-Fraktionsgeschäftsführer Breite kritisiert die neue Version der Handy-App.

FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite hat die Stadtverwaltung für die neue Version der städtischen Handy-App kritisiert.

„Das geht gar nicht“

Die Stadt will in größerem Umfang auf die privaten Daten zugreifen, als das bislang der Fall war. Das betrifft den Kalender des Smartphones sowie die gespeicherten Fotos, Medien und weitere Dateien.

„Das geht gar nicht, wenn die Stadt und damit der Staat an meine privaten Daten heranwill“, sagt Breite. Die FDP fordere daher, das Programm abzuändern.

Die Stadt verweist darauf, dass zusätzliche Funktionen erfordern, auf die Daten zugreifen zu müssen. Es gehe darum, städtische Termine in den eigenen Kalender importieren zu können.

Zugriff der App der Stadt Köln unter anderem auf Fotos der User

Der Service „Sag’s uns“, über den die Nutzer der Verwaltung Missstände wie vergessene Baustellenschilder melden können, benötige den Zugriff auf die im Gerät gespeicherten Fotos.

„Das ist zwar eine schöne Dienstleistung, aber es muss auch die Möglichkeit geben, das Angebot nutzen zu können, ohne seine Daten preiszugeben“, so Breite. (att)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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