Davos: Zum Abschluss verhaltener Optimismus für 2023

Das Weltwirtschaftsforum ist in Davos mit verhaltenem Optimismus für die Weltwirtschaft zu Ende gegangen. Bezeichnend für das alljährliche Treffen der führenden Vertreter aus Wirtschaft und Politik in der Schweiz ist durch Russlands Einmarsch in der Ukraine gekennzeichnet, bestimmt durch eine galoppierende Inflation und einer Energiekrise.

Zwei Mitglieder des Abschlusspanels - Kristilina Georgieva vom Internationalen Währungsfonds und Christine Lagarde von der Europäischen Zentralbank - äußerten jedoch die Hoffnung, dass eine schwere Rezession abgewendet werden kann.

Kristilina Georgieva, Generaldirektorin, Internationaler Währungsfonds:

"Was sich verbessert hat, ist die Tatsache, dass die Inflation in die richtige Richtung zu gehen scheint, heißt, vor allem die Gesamtinflation geht nach unten. Was sich verbessert, sind Chinas Aussichten auf stärkeres Wachstum."

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank:

"Wir gehen jetzt in ein Jahr, in dem Unternehmen, Verbraucher, Staaten und die politischen Entscheidungsträger hoffentlich weiterhin diese entschlossene Herangehensweise zeigen werden, um die notwendigen Veränderungen zu gestalten."

Auch Klimaaktivisten haben vor Ort eine Online-Petition gestartet, in der sie die Energieunternehmen auffordern, keine neuen Öl, Gas oder Kohle Förderprojekte mehr zu starten - oder sie müssen mit rechtlichen Schritten rechnen.