Debüt für Chicago: Bei Schweinsteiger brennt noch das Feuer

Der Weltmeister von 2014 begeistert Chicago Fire bei seinem Debüt, trifft in der amerikanischen Profiliga aber auf eine andere Welt. Ein Besuch

Chicago.  Bevor er den Rasen betritt, werden die 15.103 Zuschauer im Toyota-Park von Bridgeview kurz auf den Mann eingestimmt, der da gleich mit seinen neuen Mitspielern aus den Katakomben kommt. Auf der Anzeigetafel gibt es Szenen mit Momenten der Karriere von Bastian Schweinsteiger. Dribblings und Tore im Trikot des FC Bayern, im Dress der deutschen Nationalelf und zu guter Letzt, Schweinsteiger mit dem goldenen Weltmeisterschaftspokal in den Händen.

Dass all dies schon einige Jahre zurückliegt, stört niemanden. Die Vorfreude ist groß an diesem Sonnabend am Stadtrand von Chicago. Und selbst das Wetter spielt mit. Der Himmel ist strahlend blau, nachdem er sieben Tage wolkenverhangen war. Das kann doch kein Zufall sein. "Mit der Nummer 31, Bastschän Schweinsteigör", hallt es aus den Lautsprechern, als der namhafte Neue aus Deutschland vorgestellt wird.

Seit Dienstag ist der Mann mit dem Zungenbrecher-Namen in Chicago. Es wurde viel über ihn berichtet. Er wurde sogar bei seiner Vorstellung von einem offenbar fußballfremden Journalisten gefragt, ob "Chicago denn mit ihm jetzt die WM gewinnen" könne? All das Vorgeplänkel ist jetzt vorbei. Die Fans wollen im Heimspiel gegen Montreal Impact endlich sehen, was der Bayer mit den grau melierten Schläfen noch drauf hat.

Nur 17 Minuten braucht er für sein erstes Tor in den USA

Schweinsteiger hat in den großen Arenen dieser Welt geglänzt. In Madrid, Mailand, München, Maracana – jetzt kickt er hier in einer Art Sportpark, der vielen Drittligastadien i...

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