DEL-Finale: Das erneute Duell der Trainerfüchse

Zum ersten Mal in der DEL gibt es eine Neuauflage des Vorjahresfinales. Titelverteidiger Red Bull München trifft auf hungrige Wolfsburger.

Berlin.  Die allgemeine Überzeugung von der eigenen Stärke ist in München sehr ausgeprägt. Im Fußball sowieso, im Eishockey neuerdings auch. Ein Angebot der Stadt an Red Bull München dokumentierte das jüngst. Auf dem Rathausbalkon dürfte das Team den zweiten Meistertitel in Folge feiern. Was der Klub aber ablehnte, weil er im Erfolg lieber mehr Nähe zu seinen Fans lebe und nicht für die Fans feiern wolle.

Schon eigenartig, so viel Gerede über die Feierlichkeiten, noch bevor der erste Puck im Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eingeworfen ist. Das passiert am Sonntagnachmittag in der Münchener Olympia-Eishalle (16.45 Uhr, Sport1), und ob die Scheibe immer so einfach in Richtung von Red Bull fällt in dieser "Best of seven"-Serie, ist eher unwahrscheinlich.

Eine klare Sache für München im Vorjahr

Zum ersten Mal in der Geschichte der Liga gibt es eine Neuauflage des Vorjahresfinales. Die Grizzlys Wolfsburg sind der Gegner, ein unangenehmer Kontrahent, ein ambitionierter dazu. "Wir wissen, was wir können, und wir fahren nicht mit der weißen Fahne nach München", sagt Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf. Trainer Pavel Gross kündigte an: "Wir fahren nach München, um zu überraschen."

Diese Überraschung liegt sicher näher als vor einem Jahr. Zwar spielte sich München mit 4:0 gegen Bremerhaven und 4:1 gegen den EHC Eisbären oberflächlich betrachtet souverän durch das Play-off. Doch gerade die Serie gegen die Eisbären verlief bis auf ein Spiel sehr eng. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson wi...

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