DEL-Halbfinale: Den Eisbären droht schon Sonntag das Saisonende

DIe Akkus sind leer, gegen Red Bull München gelingt wieder nur ein Tor. Daheim kann der Titelverteidiger nun den Finaleinzug klar machen.

Am Freitag stellten die Eisbären eine Video-Umfrage auf ihre Internetseite. Mehr als ein halbes Dutzend Spieler durfte da erzählen, warum dieser Abend anders verlaufen würde als der vorherige im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Eine ganze Menge Punkte führten die Profis an, was implizierte, dass zuvor einiges den Wünschen nicht entsprochen hatte. Ein 1:5 war der klare Beleg. Nun kam es also auf die Umsetzung der Vorsätze an. Dabei überzeugten die Eisbären nicht vollständig, sie verloren auch die vierte Partie gegen Red Bull München. Nach dem 1:3 (1:0, 0:2, 0:1) droht den Berlinern am Sonntag in der "Best of seven"-Serie, in der sie 1:3 zurückliegen, das Aus.

Sie wollten mehr Pucks vor das Tor bekommen, Zweikämpfe gewinnen, einfach spielen, geradlinig, sich gegenseitig helfen, hatten die Spieler dem Publikum angekündigt. Die Körpersprache der Eisbären ließ dann auch Entschlossenheit erkennen. Diszipliniert standen sie hinten und brachten ihre Angriffe tief in die gegnerische Zone. Als Jonas Müller aus dem eigenen Drittel loslief und mit viel Geschwindigkeit am Tor vorbeilaufend den Puck schoss, schien er dennoch ein wenig überrascht, dass der im Netz gelandet war. Vom Fuß eines Münchener Verteidigers sprang die Scheibe so, dass sie über den Torhüter flog - das 1:0 (17.).

Mit einigen Tempowechseln vermieden es die Eisbären anschließend gut, dass die Bayern ihre läuferischen Vorteile ausspielen konnten. Allerdings nutzten die Berliner ihre Chancen nicht und konnten e...

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