DEL-Playoffs Finale - EHC München: "Für diese Momente leben wir"

Matthias Kerber

Aberwitzig: 97 Minuten und 106 Schüsse. Der EHC setzt sich im ersten Finale gegen Wolfsburg durch. "Der Kopf hat die müden Beine besiegt".

München - "Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit! Schenkt ein, trinkt aus", erschallte es aus der Kabine des EHC Red Bull München nach dem 97-Minuten-Krimi, den die Münchner in der zweiten Verlängerung für sich entscheiden konnten. An diesem 9. April, nach dem längsten Spiel in einer Finalserie der DEL-Geschichte, hat sich das Trinklied sicher auf Elektrolyt-Getränke bezogen.

"Ich war so fertig, ich konnte nicht mal mehr richtig jubeln", sagte Ausnahmestürmer Dominik Kahun, der mit seinem Treffer zum 3:2-Sieg in der zweiten Verlängerung gegen die Grizzlys Wolfsburg den EHC in dieser Endspielserie (best of seven) mit 1:0 in Führung gebracht und somit in den siebten Eishackler-Himmel geschossen hatte. Zuvor hatte er sich an der Bande von den Physios die Krämpfe aus den tonnenschweren Beinen massieren lassen müssen. "Ich war aber definitiv nicht der Einzige", sagte der 21-Jährige, nachdem er den plötzlichen Eishockey-Tod (sudden death) herbeigeführt hatte, "das war das mit Abstand anstrengendste Spiel, das ich je bestritten habe. Wir müssen jetzt schnell regenerieren."

Am Dienstag (19 Uhr) kommt es bereits zum zweiten Duell des Münchner Meisters gegen den Vize-Champion. Und so begann gleich nach dem Siegtreffer durch Kahun, Kahun, Kahun, dessen Name von den Fans ausschließlich im Dreierpack skandiert wird, die Regeneration.
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