Demonstrationen: Die Walpurgisnacht in Berlin bleibt friedlich

Die Veranstaltungen während der Walpurgisnacht in Berlin sind nahezu störungsfrei verlaufen. Ärger gab es im Viktoriapark.

Am Vorabend des einmal mehr mit Spannung erwarteten 1. Mai in Berlin sind die Veranstaltungen während der Walpurgisnacht nahezu störungsfrei verlaufen. Die Polizei war in den Abendstunden des 30. April mit 2000 Beamten im Einsatz, der Großteil der Kräfte wurde dabei für die traditionelle Vorabend-Demonstration in Wedding und Gesundbrunnen zusammengezogen.

Linke Demonstration zieht durch Wedding

Wie schon in den vergangenen Jahren blieb auch der "Antikapitalistische Aufzug" friedlich. Drei gezündete Nebeltöpfe und einen Flaschenwurf registrierte die Polizei als Zwischenfälle. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt, er konnte seinen Dienst allerdings fortsetzten. Etwa 2500 Menschen waren am späten Sonntag-nachmittag und am frühen Abend vom Leopoldplatz in Wedding zur Rammlerstraße in Gesundbrunnen gezogen. Dort wurde die Demonstration bereits um 19.15 Uhr vom Veranstalter für beendet erklärt.

Walpurgisnacht und 1. Mai in Berlin - Was bisher geschah

Auch die Feiern in den Parks der Stadt blieben bis auf ganz wenige Ausnahmen friedlich. Wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte, mussten die Einsatzkräfte lediglich im Viktoriapark in Kreuzberg eingreifen und dabei mehrere von den zahlreichen Besuchern entzündete Lagerfeuer löschen. Da die anwesenden etwa 400 Parkbesucher trotz Aufforderung der Polizei immer neue Feuer entfachten, beendeten die Beamten schließlich die Feiern und erteilten mehreren Besuchern, die sich den Anweisungen widersetzt hatten, Platzverweise.

1. Mai in Berlin - der Live-Fotoblog

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