8000 Demonstranten ziehen durch Kreuzberg - Flaschenwürfe

Bei Demonstrationen linker und rechter Extremisten in Berlin und anderen Städten zum 1. Mai ist es teilweise zu gewalttätigen ...

Bei Demonstrationen linker und rechter Extremisten in Berlin und anderen Städten zum 1. Mai ist es teilweise zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.

In Berlin-Kreuzberg wurde die Polizei bei der „Revolutionären 1. Mai Demonstration” linker und linksextremer Gruppen mit Flaschen beworfen. Immer wieder wurden auch Böller in die Menge geworfen sowie Nebeltöpfe und bengalische Feuer gezündet. Dichte Rauchschwaden zogen durch die Luft. Nach Angriffen mit Fahnenstangen setzte die Polizei Pfefferspray ein. An der Spitze des Zuges liefen vermummte und schwarz gekleidete Teilnehmer. Es herrschte eine teils aggressive Stimmung. Es gab Festnahmen.

Die Demonstration war erstmals nicht angemeldet worden. „Der Aufzug hat Gewaltpotenzial”, sagte Polizeipräsident Klaus Kandt. Nach seinen Angaben liefen rund 8000 Demonstranten in dem Zug mit, der nach etwa zwei Stunden am Spreewaldplatz endete. Etwa 300 Demonstranten wurden als gewaltbereit eingestuft, rund 800 als deren Unterstützer. Die Polizei war am 1. Mai mit bis zu 5400 Kräften im Einsatz. Die Mai-Krawalle in Kreuzberg hatten erstmals vor 30 Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Sie nahmen in den Vorjahren aber deutlich ab.

Der Protestzug, der auch über Teile des Straßenfestes Myfestes führte, war ohne Polizei gestartet. Als...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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