Derzeit kein Verfahren gegen Linde-Chefaufseher Reitzle

Wolfgang Reitzle, Aufsichtsratschef des Gasekonzerns Linde. Foto: Peter Kneffel

Der Aufsichtsratschef des Gasekonzerns Linde, Wolfgang Reitzle, muss vorerst kein juristisches Verfahren wegen möglichen Insiderhandels fürchten.

«Die derzeitige Verdachtslage reicht zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens nicht aus», sagte die Sprecherin der Münchner Staatsanwaltschaft, Hildegard Bäumler-Hösl. Die Sache werde jedoch weiter geprüft.

Reitzle hatte im vergangenen Jahr zwei Monate vor Bekanntgabe der Fusionsgespräche zwischen Linde und dem US-Konkurrenten Praxair für knapp eine halbe Million Euro Linde-Aktien gekauft. Die Finanzaufsicht Bafin hatte daraufhin eine formale Untersuchung eingeleitet und die Ergebnisse an die Münchner Staatsanwaltschaft übergeben. Diese hat die Unterlagen nun ausgewertet.

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