Deshalb spottet das Netz über Kendall Jenners neuen Werbeclip


Seit Cindy Crawford ist Kendall Jenner das erste Model, das Pepsi für einen Werbeclip gebucht hat. Damit könnte sie endgültig den Model-Olymp bestiegen haben – wäre da nicht der Inhalt des Clips, der einigen sauer aufstößt.

In dem Werbefilmchen sieht man Jenner für ein Fotoshooting posieren. Doch dann wird das Ganze von Demonstranten unterbrochen, die das Model kurzerhand dazu inspirieren, ihre blonde Perücke abzureißen, sich den Lippenstift abzuwischen und sich der Menge anzuschließen. Mit einer Pepsi in der Hand mischt sie sich erst unter die Demonstranten und geht dann auf einen Polizisten zu, dem sie mit Gönnergeste die kühle Dose überreicht. Ende gut, alles gut. Und genau dafür gab es auch Kritik.

Kendall Jenner ist das neue Werbegesicht für Pepsi. (Bild: AP)

„Wow, ich habe gerade alle Probleme des Landes gelöst, indem ich reich und dünn und weiß und hübsch bin. Was sollte ich sonst heute noch machen?“, kommentiert ein Twitter-User das Video. Denn: Wer braucht schon Demos, wenn man ein süßes Kaltgetränk hat? Darüber ärgern sich vor allem viele US-Amerikaner.


In den USA kam es im letzten Jahr zu verstärkter medialer Aufmerksamkeit hinsichtlich der willkürlichen Polizeigewalt gegenüber Schwarzen, die von Demonstrationen begleitet wurde. Dass diese Bewegung nun von Pepsi als Werbekampagne banalisiert wird, lässt die Internetgemeinde empört in die Tasten hauen. Viele fragen sich scherzhaft, ob Kendall nicht alle soziale Ungerechtigkeit auf der Welt mit einer kühlen Cola retten könnte.




Pepsi hat mittlerweile auf die Kritik reagiert und den Spot zurückgezogen.

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