Englisch in Berlin: Jens Spahn genervt von Englisch - So reagieren die Leser

Jens Spahn hat es nicht immer leicht in Berliner Restaurants

Was gut für Deutschlands Wirtschaft ist, geht ausgerechnet Jens Spahn (CDU) auf den Zwirn. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen ist genervt, dass die Bedienungen in manchen Berliner Restaurants nur noch Englisch sprechen. "Auf so eine Schnapsidee käme in Paris sicher niemand", fügte Spahn hinzu - und ließ die Frage offen, wie gut sein Französisch ist. Die Deutsche Sprache müsse aufgewertet werden, sagte Spahn, international und europäisch sollte das Sprechen von Deutsch gefördert werden.

Die Tourismusgesellschaft der Hauptstadt gibt sich jedoch gelassen. "Wir sind einfach eine Stadt, die immer internationaler wird", sagte der Sprecher von visit Berlin, Christian Tänzler, am Montag der dpa. "187 Nationen leben in Berlin, da gehört eine zunehmende Fremdsprachigkeit dazu", sagte er mit Blick auf kritische Worte von CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn. "Die Touristen freuen sich über die zunehmende Internationalität."

Auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sieht die Entwicklung eher undramatisch. Natürlich sollten "Menschen, die in Deutschland arbeiten, auch Deutsch sprechen können", sagte DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Nicht nur im Umgang mit den Gästen - auch für eine reibungslose Kommunikation etwa zwischen Kellnern und Köchen - sei eine gemeinsame Sprache wichtig. Sie wies darauf hin, dass die Gastronomie- und Hotelbranche auch Vorreiter bei der sprachlichen Integration sei: Ein Drittel der Beschäftigten habe einen ...

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