Deutsche Bahn kommt mit Lärmschutz an vielbefahrenen Strecken voran

Schienenlärm soll bis 2020 halbiert werden

Entlang vielbefahrener Strecken kommt die Deutsche Bahn mit der geplanten Verbesserung des Lärmschutzes voran. Auf rund 2000 Kilometern seien Schallschutzwände errichtet worden, 57.000 Wohnungen seien mit Schallschutzfensterns ausgestattet worden, teilte das Unternehmen am Sonntag mit Verweis auf den Bericht seines Lärmschutzbeauftragten mit, der im April vorgelegt werden soll.

In die Lärmsanierung flossen demnach bislang rund 1,2 Milliarden Euro, darunter 100 Millionen Euro an Eigenmitteln der Bahn. "Wir wollen, dass die Menschen im Rheintal, im Inntal, im oberen Elbtal, in weiteren Regionen und auch in vielen Metropolen nachts ruhiger schlafen können, weil die Güterzüge weniger laut sind, mehr Schallschutzwände gegen Lärm abschirmen und neue, innovative Verfahren noch mehr Schutz bieten", erklärte Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

Die investierten Mittel seien "gut angelegt". "Nur den leisen Eisenbahnen gehört die Zukunft", erklärte er.

Der Schienenlärm soll bis 2020 halbiert werden. Entscheidend dazu beitragen sollen Güterwagen mit leisen Bremsen. Bei der Deutschen Bahn fahren inzwischen 33.000 Güterwagen mit der sogenannten Flüsterbremse. Bis Ende 2017 sollen es 40.000 sein, bis Ende 2020 dann die restlichen 24.000.

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