Deutsche-Bank-CEO sieht Analysten-Rückendeckung zu ESG-Vorwürfen

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(Bloomberg) -- Deutsche-Bank-AG-Vorstandschef Christian Sewing hat die Fondstochter DWS Group gegen Greenwashing-Vorwürfe verteidigt und darauf hingewiesen, dass Aktienanalysten von den Behauptungen unbeeindruckt schienen.

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“Die DWS hat eine klare Erklärung abgegeben, in der sie alle Vorwürfe zurückweist”, erklärte Sewing am Mittwoch bei einer TV-Diskussion von Bloomberg News. “Ich denke, das ist eine sehr starke Aussage.” Sewing verwies auch auf die Geschäftsentwicklung bei der Sparte und den Umstand, “dass die Analysten, die die DWS unter die Lupe nehmen und sich diese Punkte ansehen, die DWS unterstützen und sie empfehlen.”

Vom Ausverkauf im vergangenen Monat hat sich die DWS-Aktie noch nicht erholt. Die Börse hatte damit auf die Nachricht reagiert, dass Aufsichtsbehörden in Deutschland und den USA Vorwürfen nachgehen, die Fondsgesellschaft habe das Anlagevolumen aufgebläht, das in Hinblick auf Umwelt-, Sozial- und Geschäftsführungsaspekte besonders verantwortlich verwaltet wird.

Das Unternehmen wies die Vorwürfe der ehemaligen DWS-Nachhaltigkeitschefin Desiree Fixler zurück. Laut von Bloomberg zusammengestellten Daten hob mindestens ein Analyst -- Johann Scholtz von Morningstar – seine Anlageempfehlung für die Aktie auf Kaufen an.

“Die DWS sollte dieses Problem überwinden und ihr starker ESG-Fokus sollte sich mittelfristig auszahlen”, hieß es am Montag in einer Analyse der Citigroup Inc. “Wir haben Mühe zu sehen, wie die Aufsichtsbehörden die DWS zur Rechenschaft ziehen können, da Nachhaltigkeitsanforderungen subjektiv sind und es schwierig ist, sie durchzusetzen, selbst wenn Fehlverhalten vorlag.”

Überschrift des Artikels im Original:Deutsche Bank CEO Points to Analysts’ Backing in Greenwash Fight

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