Eine Deutsche bei Busunglück in Kuba tödlich verunglückt

Verletzter im Krankenwagen nach dem Unfall

Bei einem Busunglück in Kuba sind sieben Menschen ums Leben gekommen, darunter eine Deutsche, ein Franzose und zwei Argentinierinnen. Wie die örtliche Presse am Freitag berichtete, wurden bei dem Unfall in der östlichen Provinz Guantanamo am Vortag außerdem 33 Menschen verletzt, fünf von ihnen schwer. Von den 40 Passagieren stammten demnach 22 aus dem Ausland. Das Alter der Deutschen wurde mit 59 Jahren angegeben.

Der Bus überschlug sich auf dem Weg von der östlichen Stadt Baracoa nach Havanna. Der Fahrer sagte, er habe wegen der nassen Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Zeugen sprachen allerdings von einem riskanten Überholmanöver.

Die Straßen in Kuba befinden sich in der Regel in einem sehr schlechten Zustand. Sie weisen viele Schlaglöcher auf und sind nachts so gut wie unbeleuchtet. Im Jahr 2017 gab es amtlichen Angaben zufolge fast 11.200 Unfälle mit 750 Toten und 8000 Verletzten.