Deutsche kaufen weniger Diesel-Autos

2016 wurden noch erstmals mehr Diesel als Benzin verkauft. Im März sanken die Neuzulassungen um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Foto: Franziska Kraufmann

Die Deutschen haben im März weniger Neuwagen mit Diesel-Motor gekauft. Die Neuzulassungen sanken um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrbundesamt in Flensburg mitteilte. Der Dieselanteil lag damit nur noch bei 40,6 Prozent.

Benziner verkauften sich deutlich besser als im Vorjahr. Die Zahl der Neuzulassungen über alle Antriebsarten hinweg legte um 11,4 Prozent auf 359 700 zu. Dazu trug bei, dass der Kalender im März zwei Arbeitstage mehr aufwies als der Vorjahresmonat.

Der Diesel-Antrieb steht seit Beginn des Skandals um Manipulationen bei Abgaswerten in der Kritik. «Die anhaltende Diskussion um mögliche Fahrverbote für Diesel verunsichert offenbar die Autofahrer, auch beim Neuwagenkauf», sagte Matthias Wissmann, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie. Er beharrte darauf, dass Diesel der neuesten Schadstoffklasse Euro 6 sauber und sparsam seien.

Pressemitteilung Kraftfahrtbundesamt

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