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Geiger bei Rießle-Abschied Vierter

Stark gelaufen: Vinzenz Geiger (IMAGO/Zoonar.com/Joachim Hahne)
Stark gelaufen: Vinzenz Geiger (IMAGO/Zoonar.com/Joachim Hahne)

Vinzenz Geiger hat den deutschen Kombinierern beim Heim-Weltcup in Schonach mit einer überragenden Laufleistung zumindest einen Achtungserfolg beschert. Der Olympiasieger aus Oberstdorf stürmte beim emotionalen Abschiedsrennen des langjährigen Top-Kombinierers Fabian Rießle von Platz 18 nach dem Springen noch auf Platz vier nach vorne und sorgte damit beim erneuten Sieg des Norwegers Jarl Magnus Riiber für einen versöhnlichen Abschluss.

Bei seinem 65. Weltcupsieg lag Riiber 33,2 Sekunden vor seinem Landsmann Jörgen Graabak, Dritter wurde der Österreicher Stefan Rettenegger (+53,5). Geiger, der mit 1:50 Minuten Rückstand auf Riiber und 1:10 Minuten auf Rettenegger losgelaufen war, fehlten letztlich 15,8 Sekunden zu Platz drei. Bereits am Samstag war Geiger beim Rennen um den Schwarzwaldpokal als bester Deutscher beim Sieg Riibers Achter geworden.

Eine bessere Platzierung hatten die deutschen Kombinierer wieder einmal beim Springen verspielt. Als bester DSV-Starter hatte Manuel Faißt nach dem Durchgang von der Langenwaldschanze mit 1:46 Minuten Rückstand nur auf Platz 16 gelegen. Faißt lief noch auf Rang sechs nach vorne, Johannes Rydzek wurde Zwölfter.

In seinem letzten Weltcup-Rennen kam der 33 Jahre alte Rießle zwar nur als 47. und Vorletzter ins Ziel, genoss aber unter dem großen Beifall von Teamkollegen, Konkurrenten und Fans eine stimmungsvolle Ehrenrunde unter Wettkampfbedingungen.

Im Frauen-Rennen verpasste Vizeweltmeisterin Nathalie Armbruster nach ihrem dritten Platz am Vortag als Fünfte das Podest. Zum zehnten Mal in Folge gingen mindestens die ersten beiden Plätze an Norwegen, Ida Marie Hagen siegte diesmal vor Vortagesgewinnerin Mari Leinan Lund. Weltmeisterin Gyda Westvold Hansen komplettierte gar den Norge-Dreifacherfolg.