Deutsche Wohnen erzielt 2016 Milliardengewinn

Laut einer Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut im Aufrag der Postbank steigt der Wert von Immobilien künftig vor allem in Großstädten

Das zweitgrößte deutsche Immobilienunternehmen Deutsche Wohnen macht kräftig Gewinn: 2016 erzielte der Konzern einen Gewinn von 1,6 Milliarden Euro, ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Deutsche Wohnen am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen habe unter anderem von einem Wertzuwachs seiner rund 160.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten profitiert, vor allem in Berlin.

Der Immobilienkonzerns steigerte auch seine Mieteinnahmen: Deutsche Wohnen erzielte durch Vertragsmieten im vergangenen Jahr insgesamt 704,5 Millionen Euro und damit gut elf Prozent mehr als 2015. Zum Stichtag am 31. Dezember 2016 belief sich die durchschnittliche Miete den Angaben zufolge auf 6,10 Euro pro Quadratmeter.

Deutsche Wohnen hatte 2016 den Versuch einer feindlichen Übernahme für rund 14 Milliarden Euro durch den Marktführer Vonovia abgewehrt. Der Konzern will seine Position für die Zukunft stärken: So kaufte Deutsche Wohnen im vergangenen Jahr 31 Pflegeeinrichtungen dazu. Zudem legte das Unternehmen ein Investitionsprogramm im Wert von 1,5 Milliarden Euro auf, um rund 30.000 Wohnungen zu modernisieren und energetisch zu sanieren sowie rund 2200 Wohnungen neu zu bauen.

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