Deutscher Aktienmarkt schließt mit Verlusten

Frankfurt/Main (dapd). Der deutsche Aktienmarkt hat den ersten Handelstag der Woche im Minus beendet. Der Leitindex DAX gab am Montag um 0,3 Prozent auf 7.833 Punkte nach. Damit fiel der Index beim Sturm auf die Marke von 8.000 Zählern zunächst zurück. Zwischenzeitlich war der DAX am Vormittag auf ein Fünfjahreshoch von 7.871 Punkten gestiegen, doch drehte er dann nach unten. Am Freitag war er noch mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 7.858 Punkte ins Wochenende gegangen.

Die Nebenwerte zeigten sich am Montag uneinheitlich. Der MDAX zog um 0,2 Prozent auf 12.759 Punkte an. Dagegen notierte der TecDAX kaum verändert bei 889 Zählern.

In den USA starteten die Märkte verhalten. An der Wall Street kam der Dow Jones zunächst nicht voran und stagnierte gegen 18.00 Uhr (MEZ) bei 13.895 Punkten. Der Technologieindex Nasdaq lag 0,1 Prozent im Plus bei 3.154 Zählern.

Der Euro zeigte sich am Montag etwas leichter. Die Gemeinschaftswährung kostete am Abend um 1,3450 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag bei 1,3444 Dollar festgelegt.

Im DAX waren die Gewinner deutlich in der Minderheit. Vorn lagen Deutsche Bank mit einem Zuschlag von 0,9 Prozent auf 36,99 Euro. Deutsche Post stiegen 0,7 Prozent auf 17,66 Euro. Volkswagen zogen 0,5 Prozent auf 185,55 Euro an.

Hinten lagen E.on mit einem Abschlag von 1,9 Prozent auf 13,06 Euro. Bei dem Energieversorger droht ein unbefristeter Streik, am Montag begann die Urabstimmung darüber. Heidelbergcement büßten 1,5 Prozent auf 45,22 Euro ein. Lanxess fielen 1,4 Prozent auf 63,55 Euro.

Im MDAX verloren Sky Deutschland drei Prozent auf 4,32 Euro. Auch SGL Carbon und Salzgitter notierten wesentlich leichter.

Vorn lagen Papiere des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS. Sie stiegen um drei Prozent auf 35,78 Euro, nachdem die Raumfahrttochter Astrium einen höheren Umsatz für 2012 verkündet hatte. Gerry Weber legten ebenfalls kräftig zu.

Im TecDAX sackten SMA Solar fast sieben Prozent auf 20,13 Euro ab. Vorn lagen Adva mit einem Zuschlag von drei Prozent auf 4,50 Euro.

dapd

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