Deutscher Filmpreis: "Sterben" als bester Spielfilm ausgezeichnet

In Berlin werden beim Deutschen Filmpreis in 17 Kategorien die begehrten Lolas verliehen. Großer Favorit ist das gleich in neun Kategorien nominierte Drama "Sterben" von Regisseur Matthias Glasner. (Odd ANDERSEN)
In Berlin werden beim Deutschen Filmpreis in 17 Kategorien die begehrten Lolas verliehen. Großer Favorit ist das gleich in neun Kategorien nominierte Drama "Sterben" von Regisseur Matthias Glasner. (Odd ANDERSEN)

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin hat das Drama "Sterben" von Regisseur Matthias Glasner die begehrte goldene Lola für den besten Film erhalten. Die silberne Lola erhielt bei der Preisverleihung am Freitag in Berlin das Historiendrama "Der Fuchs", als drittbester Film wurde der Thriller "Im Toten Winkel" ausgezeichnet. Die Preise für den besten Hauptdarsteller und die beste Hauptdarstellerin gingen an Simon Morzé ("Der Fuchs") und Corinna Harfouch ("Sterben").

Zur besten Nebendarstellerin wurde Adele Neuhauser für ihre Rolle im Film "15 Jahre" gekürt. Den Preis für die beste männliche Nebenrolle erhielt Hans-Uwe Bauer für seine Arbeit in "Sterben".

Insgesamt wurden bei dem Filmpreis in 17 Kategorien die begehrten Lolas verliehen. Das Drama "Sterben" erhielt insgesamt vier Lolas, der Film "Die Theorie von Allem" von Timm Kröger erhielt drei Auszeichnungen, unter anderem für beste Kamera. Als bester Dokumentarfilm wurde "Sieben Winter in Teheran" ausgezeichnet, die Preise für beste Regie und bestes Drehbuch gingen an "Im Toten Winkel".

Die seit 1951 jährlich verliehene Lola gilt als die wichtigste deutsche Auszeichnung für Filmschaffende. Die Lola ist mit Preisgeldern von insgesamt knapp drei Millionen Euro dotiert, die Entscheidung über die Preisvergabe treffen die Mitglieder der Deutschen Filmakademie.

Im vergangenen Jahr wurde der Film "Das Lehrerzimmer" von Regisseur ilker Catak als bester Spielfilm ausgezeichnet.

ma