Deutscher Meister 2017 - Single-Bayern: Trost-Schale? Trotz-Schale!

Patrick Strasser

Der FC Bayern holt sich die 27. Meisterschaft – es ist die fünfte in Folge. In München wird bei Schuhbeck gefeiert. "Die Feierlaune ist unbegrenzt", sagt Müller. Rummenigge kontert Hoeneß’ AZ-Aussagen

München - Sie können’s ja doch. Siegen – und feiern, richtig feiern. Die Bayern haben mit dem 6:0 in Wolfsburg ihre 27. Meisterschaft klar gemacht und sich eine Menge Frust aus den vergangenen Wochen von der Seele geballert. Ein Trost-Titel? Ja, auch. Aber nicht nur. Eher ein Trotz-Titel.

Partylöwe Rafinha

Leinen los für die Party hieß es ab dem Schlusspfiff um 20.20 Uhr in Wolfsburg. Am längsten hielt der Brasilianer Rafinha, Hobby-Sänger und Ukulele-Virtuose, durch. Um 7 Uhr am Sonntagmorgen postete Rafinha von zu Hause aus das letzte Video. Mit Sektglas in der Hand. Lediglich eine Meisterschalen-Kopie verdeckte einen Teil seines nackten Oberkörpers.

In München gelandet hatten die Bayern eine spontane Meister-Fete organisiert. Haus- und Hofkoch Alfons Schuhbeck hatte in seinem Edelrestaurant "Südtiroler Stuben" am Platzl festlich anrichten und auftischen lassen. Champagner und Titel-Zigarren inklusive. Die Bayern in Feierlaune, auch das italienische Trainer- und Betreuerteam um Chefcoach Carlo Ancelotti: Gegen drei Uhr schmetterte man inbrünstig "O Sole Mio", Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge mischte lauthals mit. Danach zogen einige Profis in Clubs weiter.

"Wir werden es krachen lassen"

Noch in Wolfsburg hatte sich Rummenigge kurz vor Ende der einseitigen Partie auf der Tribüne ein Bierchen im Pappbecher gegönnt und angestoßen, danach das Party-Motto ausgegeben: "Wir werden es richtig krachen lassen." In der VW-Stadt musste improvisiert werden. Mannschafts-DJ Rafinha legte in der Kabine Latino-Rhythmen auf, Arturo Vidal feierte auf dem Rasen mit einer Pappschale.
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