Deutscher Schurke, epische Schlachten - so explosiv ist "The Falcon and the Winter Soldier"

Andreas Fischer
·Lesedauer: 2 Min.
Versuchen, ihre Männlichkeitsprobleme mit bösen Blicken zu lösen: Falcon (Anthony Mackie, links) und Winter Soldier (Sebastian Stan). (Bild: Photo by Chuck Zlotnick / ©Marvel Studios 2020. All Rights Reserved.)
Versuchen, ihre Männlichkeitsprobleme mit bösen Blicken zu lösen: Falcon (Anthony Mackie, links) und Winter Soldier (Sebastian Stan). (Bild: Photo by Chuck Zlotnick / ©Marvel Studios 2020. All Rights Reserved.)

Disney+ konfrontiert die nächsten Avengers mit der Vergangenheit: "The Falcon and the Winter Soldier" sind Helden fürs Grobe, müssen sich aber erst zusammenraufen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: In "Endgame" mögen die Avengers den mächtigsten aller Superschurken besiegt haben. Ein entspanntes Leben können sie nach Thanos' Tod trotzdem nicht führen. Wäre ja auch zu schön, wenn die Menschheit eine globale Krise als Chance für einen Neuanfang begreifen würde. Das macht sie natürlich nicht, Schurken gibt es weiterhin, und außerdem ist das Marvel-Universum eine veritable Goldgrube.

Geschürft wird auch bei Disney+. Der Streamingdienst schickt nach der durchgeknallt-schwermütigen Trauerarbeit "WandaVision" das nächste Avenger-Duo ins Serienrennen: Weil "The Falcon and the Winter Soldier" seit jeher Männer fürs Grobe sind, kann man ab 19. März sechs ziemlich explosive Episoden erwarten. Zum Auftakt jedenfalls gibt es eine epische Luftschlacht über Nordafrika - und viel Vergangenheitsbewältigung.

Alte Bekannte: Sharon Carter (Emily VanCamp), die ehemalige Nachbarin von Captain America, schließt sich Sam "The Falcon" Wilson (Anthony Mackie, links) und Bucky "Winter Soldier" Barnes (Sebastian Stan) an. (Bild: Photo by Chuck Zlotnick / ©Marvel Studios 2020. All Rights Reserved.)
Alte Bekannte: Sharon Carter (Emily VanCamp), die ehemalige Nachbarin von Captain America, schließt sich Sam "The Falcon" Wilson (Anthony Mackie, links) und Bucky "Winter Soldier" Barnes (Sebastian Stan) an. (Bild: Photo by Chuck Zlotnick / ©Marvel Studios 2020. All Rights Reserved.)

Daniel Brühl macht den Helden das Leben schwer

Viel verraten will Disney nicht, vorab wurde nur eine Episode zur Verfügung gestellt. Die aber hat es in sich, auch wenn sich Sam "The Falcon" Wilson (Anthony Mackie) und Bucky "Winter Soldier" Barnes (Sebastian Stan) zunächst einmal um ihre Familien und sich selbst kümmern. Der eine will den Shrimp-Kutter seiner Schwester vor der Insolvenz retten, kann der Bank als ehemaliger Avenger aber kein regelmäßiges Einkommen nachweisen. Der andere kämpft mit Selbstzweifeln, Alpträumen und geht mit dem Vater eines seiner Mordopfer öfter essen.

Die beiden werden allerdings nicht lange Zeit haben, sich um ihr persönliches Seelenheil zu kümmern. Zum einen, weil neue Terrorgruppen durch die Lande marodieren, zum anderen, weil die US-Regierung heimliche Pläne mit neuen Superhelden verfolgt. Mit Daniel Brühl als Bösewicht Helmut Zemo kehrt auch noch ein Geist der Vergangenheit zurück und versucht zu beenden, was er in "Avengers: Civil War" begonnen hat: nämlich allen Superhelden den Garaus zu machen.

Dass sich Sam und Bucky seinen Plänen kampflos unterwerfen - davon ist nicht auszugehen. Schlagkräftig genug wären die beiden - zumindest wenn sich der neue und der alte beste Freund von Captain America zusammenraufen.

Bucky Barnes (Sebastian Stan) wurde einst von der Geheimorganisation Hydra zum tödlichen Winter Soldier "umerzogen": Nun würde er gerne seiner Vergangenheit entfliehen. (Bild: Photo by Chuck Zlotnick / ©Marvel Studios 2020. All Rights Reserved.)
Bucky Barnes (Sebastian Stan) wurde einst von der Geheimorganisation Hydra zum tödlichen Winter Soldier "umerzogen": Nun würde er gerne seiner Vergangenheit entfliehen. (Bild: Photo by Chuck Zlotnick / ©Marvel Studios 2020. All Rights Reserved.)