Deutschland bleibt hart — Griechenland soll seine Zusagen einlösen

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Die Bundesregierung hat Vorwürfe der griechischen Regierung zurückgewiesen, sie blockiere einen Kompromiss im Streit um Reformen und Schulden zwischen Griechenland und den Geldgebern.

„Das Bundesfinanzministerium will, dass die Zusagen umgesetzt werden“, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums am Montag mit Blick auf die Vereinbarungen zum laufenden dritten Griechenland-Hilfspaket. Bislang seien die Gespräche über die zweite Reform-Prüfungsrunde dazu noch nicht abgeschlossen. „Es gibt weiterhin Verzögerungen“, sagte er. „Wir hoffen, dass es da schnell zu einer Einigung kommt."

Ein Insider aus dem Kreis der Euro-Länder in Brüssel bezeichnete die Wahrscheinlichkeit, dass bei dem Treffen der Euro-Finanzminister am Freitag auf Malta schon Beschlüsse zu Griechenland gefasst werden könnten, aber auf unter 50 Prozent. Es wäre aber schon ein positives Zeichen, wenn die Missionschefs der vier Geldgeberinstitutionen — EU-Kommission, Europäische Zentralbank, Internationaler Währungsfonds und Euro-Schutzschirm ESM — in den nächsten Tagen nach Griechenland zurückkehrten, um dort weiterzuverhandeln.

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