Kölner Handelskonzern: Rewe plant neue Zentrale im Deutzer Hafen

Konzernchef Alain Caparros äußert sich zu den Plänen des Handelskonzerns.

Der Kölner Handelskonzern Rewe prüft den Bau einer neuen Zentrale und hat als Standort den Deutzer Hafen ins Auge gefasst. Entstehen könnte das Gebäude an der Südseite entlang der Eisenbahn.

Noch sind die Planungen in einem sehr frühen Stadium: Der Konzern und die Stadttochter „Moderne Stadt GmbH“ haben dazu gerade eine Absichtserklärung unterzeichnet, „um die Möglichkeit der Ansiedlung zu prüfen und gegebenenfalls gemeinsam zu entwickeln“, teilte das Unternehmen dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ mit. Frühestmöglicher Realisierungstermin wäre das Jahr 2024.

„Wir brauchen mehr Platz“

„Rewe ist Köln. Wir wollen hier bleiben, aber wir brauchen mehr Platz“, sagte Konzernchef Alain Caparros dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Derzeit sind die zentralen Einheiten unseres Unternehmens auf vier Standorte verteilt, nämlich Stadtmitte, Mülheim, Braunsfeld und Porz“, ergänzte Rewe-Vorstand Frank Wiemer. Laut Caparros geht durch das Pendeln zwischen den Standorten viel Produktivität verloren.

„Wir werden jetzt gemeinsam bis März 2019 prüfen, ob unsere Vorstellungen für ein großes Verwaltungsgebäude an diesem Standort realisierbar sind“, sagte Wiemer. „Wir wollen dazu gemeinsam mit der Moderne Stadt GmbH Planungen entwickeln und können dann in zwei Jahren entscheiden, ob unsere Vorstellungen und Erfordernisse dort umsetzungsfähig sind.“

Möglicherweise wird Rewe dort neben Büroräumen auch einen Supermarkt oder eine Filiale des Discounters Penny sowie ein eigenes Reisebüro ansiedeln. Der Konzern äußert sich zu solchen Spekulationen jedoch nicht.

„Beflügelt die Entwicklung“

Die Stadt will den gesamten Hafen umbauen und plant dort Wohnungen und Gewerbe. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte: „Die Absichtserklärung von Rewe beflügelt die Entwicklung des neuen Stadtquartiers.“ Wenn am Ende „neue Arbeitswelten am Wasser und in Sichtweite des Domes entstehen, ist das ein Gewinn für die gesamte Stadt“.

Andreas Röhrig, Geschäftsführer der „Moderne Stadt GmbH“, sprach von einem Meilenstein. Die städtische GmbH hat das 35 Hektar große Gelände Ende 2016 gekauft....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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