DFB-Torhüterin Schult sieht Probleme bei Gehaltsverzicht

Sportinformationsdienst

Nationaltorhüterin Almuth Schult steht einem möglichen Gehaltsverzicht beim Serienmeister VfL Wolfsburg in der Frauen-Bundesliga mit gemischten Gefühlen gegenüber.


"Auch bei uns wird das diskutiert. Wir wollen nur keine vorschnellen Entscheidungen treffen, weil wir nicht wissen, was passieren wird", sagte die derzeit schwangere 29-Jährige dem Eurosport-Podcast Extra Time: "Wir Frauen können nicht einfach sagen, jeder spendet mal 50.000 Euro. Das ist nicht drin."


Wenn Akteure in der Frauen-Bundesliga in Kurzarbeit gehen würden, sei es für sie schwierig, auf Lohn zu verzichten. "Es gibt Spielerinnen, die nur ein paar hundert Euro verdienen. Wenn sie davon noch etwas abgeben sollen, ist das einfach nicht möglich", so Schult. Jede Spielerin solle individuell entscheiden, wie viel sie abgeben könne.