DFL erwirbt Anteile an israelischem Start-up

DFL erwirbt Anteile an israelischem Start-up

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat im Rahmen ihrer Unternehmensentwicklung erstmals Beteiligungen an einem Start-up erworben. Ziel ist es, ein Portfolio von Beteiligungen an innovativen Unternehmen der Medien-, Technologie- sowie Sportbranche aufzubauen. Die DFL wird hierfür vorwiegend durch immaterielle Vermögenswerte und Kooperationen Anteile erwerben.
"Andere Ligen gehen den Weg, dass sie zehn Anstoßzeiten haben. Ich hätte lieber zehn erfolgreiche Unternehmensbeteiligungen", sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert dem SID. Seifert sieht "die konsequente Abdeckung der medialen Wertschöpfungskette als ein Alleinstellungsmerkmal der DFL im Weltfußball". Im Sinne der Klubs wolle die DFL "davon in Zukunft deutlich stärker profitieren, dass sich Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit der DFL positiv entwickeln".
Erster Partner bei dem "DFL for Equity" bezeichneten Beteiligungsansatz ist das israelische Start-up "Track 160", das ein System zur 3D-Erfassung von Spielerbewegungen sowie des Spielballs entwickelt. Die DFL erhält hierbei inklusive einer variablen zeitlich nachgelagerten Erfolgsbeteiligung einen Anteil am Unternehmen von rund 10 Prozent. Track160 erhält im Gegenzug unter anderem Zugang zur Spieldatenbank der DFL.