DGB fordert wegen Corona-Krise Sonderregelung für Geringverdiener

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert bei Kurzarbeit angesichts der Corona-Krise Sonderregelungen für Geringverdiener. "Wenn nur 60 oder 67 Prozent des Lohnausfalls bei Kurzarbeit ersetzt werden, bedeutet das für viele Beschäftigte erhebliche Einkommensverluste. Da müssen Auffanglösungen her", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben).

Die Arbeitgeber bekämen 100 Prozent der Sozialabgaben bei Kurzarbeit erlassen. "Mit einem Teil davon könnte man das Kurzarbeitergeld auf 80 bis 90 Prozent aufstocken." Hierfür seien tarifvertragliche Regelungen erforderlich.

Wo möglich, sollten Beschäftigte zu Hause bleiben und nicht oder im Homeoffice arbeiten, sagte Hoffmann weiter. "Und das geschieht auch. Aber es ist wichtig, Regelungen mit dem Ziel zu finden, dass bei längerem Fernbleiben vom Arbeitsplatz oder geringerer Arbeitszeit die Lohnfortzahlung garantiert wird."

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    Rund 2.300 Menschen in Hamburg sind an Covid-19 erkrankt, rund 750 sind offenbar schon wieder gesund. Warum haben die Behörden dies nicht längst bekannt gegeben?

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    Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) erhofft sich von der Corona-Pandemie einen Impuls für mehr Naturschutz. Die Ausbreitung des Coronavirus sei "ein echter Weckruf", dass hier mehr getan werden müsse, sagte sie am Donnerstag in Berlin. Wenn Ökosysteme zerstört würden, teilten sich die überlebenden Arten die kleiner werdenden Lebensräume mit dem Menschen - diese "unnatürliche Nähe" zwischen Wildtieren und Menschen begünstige das Überspringen von Viren.

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    Mittlerweile mehr als 10.000 Corona-Tote in Spanien

    Die Zahl der Todesopfer der Coronavirus-Pandemie in Spanien ist auf mehr als 10.000 gestiegen. Wie die Regierung in Madrid am Donnerstag mitteilte, starben in den vergangenen 24 Stunden weitere 950 Infizierte - eine neue Tageshöchstzahl. Damit seien bereits 10.003 Corona-Tote in Spanien registriert worden. Insgesamt infizierten sich mehr als 110.000 Menschen in dem EU-Land, 26.743 sind aber mittlerweile geheilt.