Die Zukunft? Portable Monitore machen Unterhaltung und Arbeit flexibel

Yahoo Shopping
·Lesedauer: 3 Min.

In der heutigen Zeit steht Flexibilität ganz oben auf der Wunschliste vieler Menschen. Wir wollen unterwegs arbeiten, an unterschiedlichen Orten mit unserer Lieblingsserie entspannen oder auch auf Besuch problemlos die neuesten Urlaubsfotos präsentieren. Die potenzielle Lösung: Portable Monitore.

Portable Monitore wie dieses Modell von ASUS versprechen hohe Flexibilität. (Bild: Amazon.de)
Portable Monitore wie dieses Modell von ASUS versprechen hohe Flexibilität. (Bild: Amazon.de)

In Deutschland sind die praktischen Begleiter aktuell noch nicht besonders bekannt. In den USA und Asien allerdings haben sich portable Monitore bereits einen bemerkenswerten Ruf erarbeitet. Das liegt nicht zuletzt an der Flexibilität im Einsatz, sondern auch an der einfachen Handhabung im Alltag.

Portable Monitore sind meist rund 16 Zoll groß und optimiert auf ein gut zu tragendes Gewicht. Sie kommen mit einer Schutzhülle, die auch beim Aufstellen hilft. Dann werden sie per HDMI- oder USB-Anschluss mit dem Handy verbunden - die entsprechenden Kabel liegen bei Geräten hoher Qualität bei.

Die Anzeige ist im Hoch- und Querformat möglich. Das sorgt für praktische Anpassung an den Alltag. Hier trumpfen die Monitore richtig auf. Typische Funktionen sind das Erweitern des Laptop-Bildschirm im Home Office oder unterwegs, das Vergrößern des Smartphone-Bildschirms, um bequem mit Freunden einen Film oder eine Serie sehen zu können oder auch einfach, um es sich mobil im Bett mit einem Film bequem machen zu können.

Lesen Sie auch: Erste erfolgreiche Testfahrt in Hyperloop-Kapsel

Gerade der Erfolg der Nintendo Switch hat gezeigt, dass diese Portabilität sehr gefragt ist. Mobile Unterhaltung ist gefragt. Das heißt nicht, dass der große Fernseher am Aussterben ist, aber Unterhaltung konzentriert sich nunmal immer weniger auf die Couch und Wohnwand im Wohnzimmer.

Bisher noch das größte Problem der portablen Monitore: Sie saugen entweder ruckzuck den Akku des Smartphones leer oder brauchen einen eigenen Stromanschluss. Es gibt inzwischen aber auch schon Modelle mit integriertem Akku - diese sind allerdings deutlich teurer.

Um einen ersten Einblick in die verschiedenen Produkte auf dem Markt zu erhalten, haben wir einige der Monitore zusammengetragen und vergleichen anschließend die Stärken und Schwächen der Geräte.

Der tragbare Monitor von M MEMTEQ ist aktuell im Angebot bei Amazon. Für 159 Euro statt 199 Euro können Käufer für kurze Zeit ein Schnäppchen machen. Der Monitor verfügt über die Basisfunktionen: Full-HD, diverse Anschlüsse für maximale Kompatibilität, Stereo-Sound. Mit knapp 9 Millimetern Dicke und einem Gewicht von 0,77 kg ist er äußerst handlich.

Die Erweiterungsfunktion bringt die Möglichkeit, zwei Bildschirme unabhängig voneinander zu nutzen. Praktisch ist das zum Beispiel im Home Office: Links die E-Mails, rechts der Browser. Der Monitor kann per USB-C über das Smartphone mit Strom versorgt werden. Wer den Mini-HDMI-Anschluss nutzen will, entsprechende Kabel liegen natürlich bei, muss noch einen Stromanschluss herstellen.

Lesen Sie auch: Was kann das Fairphone 3+?

Der Monitor aus dem Hause Asus ist ebenfalls 16 Zoll groß, ist 9 mm dick und mit 0,9 kg etwas schwerer als das Modell von M MEMTEQ. Das liegt daran, dass im Monitor ein Akku integriert ist, der einen Betrieb von bis zu vier Stunden garantiert. Das macht den Asus optimal für Reisen oder mobiles Arbeiten.

Die Basics sind auch hier vorhanden. Full-HD, mehrere Schnittstellen, Standfuß für Portrait- und Landschaftsmodus. Spannend: Der Monitor reagiert selbst auf Toucheingaben und ist damit nach dem Anschluss ein zweites Eingabegerät.

Etwas weniger eindrucksvoll im Auftreten ist der EVICIV-Monitor. Mit einer Größe von 13,3 Zoll ist er merklich kleiner, dafür aber auch leichter. Etwa ein halbes Kilogramm bringt der Monitor auf die Waage. Auch dieser Monitor kann über das angeschlossene Gerät betrieben werden, bisweilen braucht es aber eine externe Stromversorgung.

Die Hülle ist magnetisch und sorgt für einen sicheren Stand. Insgesamt ist der EVICIV also die mobilste Variante aller drei Monitore, wenngleich auch die kleinste. Für das Office ist die Größe vielleicht nicht perfekt, für Serien oder Gaming aber mehr als ausreichend.

Lesen Sie auch: Was mobile Arbeit und Telearbeit unterscheidet