Diebstahl oder legal? Ikea verrät, ob ihr die Bleistifte mitnehmen dürft

John Stanley Hunter
Ikea bleistifte

Wenn Ikea seine Bleistifte verkaufen würde, wären sie wahrscheinlich eins der meistverkauften Produkte. Ob vorsätzlich oder ausversehen, viele Kunden nehmen pro Einkauf mindestens einen der berühmten Bleistifte mit. In Deutschland ist der Diebstahl von Ikea-Bleistiften die sozial akzeptierteste Form der Straftat.

Vielleicht ist es aber auch kein Diebstahl? Business Insider fragte bei dem Unternehmen nach, wie es eigentlich dazu steht, dass täglich Tausende von Bleistiften mitgenommen werden. Der Sprecher des Konzerns nimmt die Tatsache gelassen hin. „Der Bleistift ist ein Shopping Tool für unsere Kunden und wir sind natürlich kulant, wenn jemand Bleistifte mit nach Hause nimmt“, so der Sprecher. Kritisch werde es erst bei einer höheren Zahl der Stifte. „Bei 100 Stück würden wir den Kunden ansprechen“. Bei der Summe solltet ihr einmal nachfragen. „Aber ‚hinter schwedische Gardinen‘ kommt deswegen niemand“, sagt der Sprecher, und lacht.

Als iPhone-Hersteller Apple vor zwei Jahren den „Apple Pencil“ vorstellte, machte sich Ikea mit einer kreativen Werbung für den eigenen Bleistift darüber lustig. „Absolut bekannt. Komplett umsonst“, schrieb der Möbelhersteller damals über den Bleistift.

Vielleicht war das ja bereits der Hinweis darauf, dass sich Ikea nicht daran stört, wenn ihr die Bleistifte mitnehmt.

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