Diese Fotos zeigen: Hund und Katze können Freunde sein!

Ben Barthmann
·Sports Editor
·Lesedauer: 2 Min.

Hunde und Katzen werden oft als Feinde betrachtet. Dabei muss das nicht der Wahrheit entsprechen, wie Bilder des professionellen Fotographen Mark Taylor aus Großbritannien beweisen.

Ganz verschmust: So kennt man Katzen und Hunde eigentlich nicht. (Bild: CatersDE / Mark Taylor)
Ganz verschmust: So kennt man Katzen und Hunde eigentlich nicht. (Bild: CatersDE / Mark Taylor)

Der 56-Jährige hat sich dazu entschieden, die Arbeit seiner Mutter Jane Burton (76) fortzusetzen und richtet sein Objektiv deshalb insbesondere auf junge Tiere. Einige seiner Bilder sind der beste Beweis dafür, dass sich Hund und Katze ganz ausgezeichnet verstehen können.

"Und dann hab ich ihm die Linke verpasst..." (Bild: CatersDE / Mark Taylor)
"Und dann hab ich ihm die Linke verpasst..." (Bild: CatersDE / Mark Taylor)

Entstanden ist eine wirklich herzerwärmende Galerie an unglaublich furchtlosen, offenen und auch aufgeregten Begegnungen zwischen zwei Tieren. Die “Dates” verliefen dabei ganz unterschiedlich: Manche Tiere fanden schnell zusammen, kuschelten sogar, andere dagegen rauften spielerisch oder schienen sich gegenseitig beeindrucken zu wollen.

"Du hast da was zwischen den Zähnen, lass mal gucken!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)
"Du hast da was zwischen den Zähnen, lass mal gucken!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)

Vorteilhaft für Taylors Fotografien ist es natürlich, wenn die Tiere noch recht jung sind. Dann haben sie noch keine Erfahrungen mit der jeweils anderen Spezies gemacht und sind dementsprechend offen. Hat der Hund schonmal eine Katze verjagt oder die Katze dem Hund schonmal auf die Schnauze gehauen, wird es eher schwer, Harmonie herzustellen.

"Herr Ober, noch einen Napf bitte." "Für mich auch noch einen!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)
"Herr Ober, noch einen Napf bitte." "Für mich auch noch einen!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)

“Wie Hund und Katz” ist ein bekanntes Sprichwort, wenn sich zwei Parteien so gar nicht verstehen. Das kommt natürlich nicht von irgendwoher, sondern ist durch zahlreiche Beobachtungen von unglücklichen Begegnungen der ungleichen Tierarten entstanden.

"Pow, nimm das!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)
"Pow, nimm das! Äh... Da war eine Mücke." (Bild: CatersDE / Mark Taylor)

Katzen dürften Hunden in einigen Dingen suspekt sein. Eines der ganz zentralen Elemente: Katzen sind eher scheu und suchen bei Möglichkeit die Flucht. Bei manchen Hunden kann das den Jagdtrieb wecken. Sie erwischen die Katze zwar nur in den seltensten Fällen, beide sind dann aber schnell geprägt. Die Katze sieht Gefahr kommen und der Hund ein Spiel.

"Zeig her die Beißerchen!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)
"Zeig her die Beißerchen!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Verständigung beider Spezies. Hund sind oft aufgeregt, wedeln mit dem Schwanz, sind laut, aufdringlich - all das passt Katzen so gar nicht und lässt sie Gefahr vermuten. Hunde können mit den oft sehr ruhigen und plötzlich agierenden Katzen oft wenig anfangen.

Hund und Katze (Bild: CatersDE / Mark Taylor)
"Soooo groß wirst du mal!" (Bild: CatersDE / Mark Taylor)

Wer Katze und Hund zusammen bringen möchte, dem seien einige Tipps mit auf den Weg gegeben. Wichtig ist es, die Freiheit der Tiere zu achten. Beide sollten die Möglichkeit zum Rückzug haben. Der Hund sollte nach Möglichkeit ausgepowert sein. Dann heißt es Geduld mitbringen und die gemeinsame Zeit, unterbrochen von Verschnaufpausen, immer weiter zu steigern. Ganz wichtig: Die Tiere zu nichts zwingen.

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