Diesmal geht's um Corona-Tests: Nach Impf-Affäre: Schwere Vorwürfe gegen DRK in Harburg

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Keine Woche ist es her, dass Harburgs DRK-Chef Harald Krüger seinen Hut nehmen musste. Anlass: die Impf-Affäre. Krüger und einige andere Führungskräfte (inklusive ihrer Frauen) hatten sich an „übrig gebliebenem“ Corona-Impfstoff bedient. Nun werden erneut Vorwürfe erhoben – wieder gegen Krüger, aber auch gegen dessen Nachfolgerin Karin Bischoff und andere aus der Harburger DRK-Führungsriege. Diesmal geht es nicht um Corona-Impfungen, sondern um Corona-Tests. Bereits im Frühjahr vergangenen Jahres – zu Beginn der Corona-Pandemie – beauftragte die Sozialbehörde das DRK damit, mobile Teams zu bilden, die in die ganze Stadt ausschwärmen und Personen auf Covid-19 testen. Stäbchen in den Hals oder in die Nase – und schon ist Gewissheit da, ob der Betreffende sich infiziert hat oder nicht. „Wir haben sieben Tage die Woche oft zehn Stunden gearbeitet“ Weil das DRK offenbar nicht genügend eigene Leute dafür hatte, bat Harburgs DRK-Chef Harald Krüger zwei Mitglieder des „Mantrailer-Zentrums Nordheide“ um Unterstützung. Das waren für ihn keine Unbekannten. Alle Beteiligten duzten einander. Schließlich handelt es sich beim „Mantrailer-Zentrum“ um einen Verein, mit dem das DRK sonst immer dann kooperierte, wenn es um den Einsatz von Rettungshunden geht. Frank Lege (52), 1. Vorsitzender des Mantrailer-Zentrums, im Zivilleben Fahrlehrer, und die 60-jährige Ingrid Blohm, Angestellte in einem Architektenbüro, erklärten sich bereit, dem DRK zu helfen. „Bedingung war, dass das DRK unsere Lohnkosten plus Arbeitgeberanteil erstattet“,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo