Direktor von Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert

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Olympia-Stadion in Tokio

Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist deren künstlerischer Leiter gefeuert worden. Show-Direktor Kentaro Kobayashi stolperte über einen alten Sketch, in dem er sich über den Holocaust lustig gemacht hatte, wie die Organisatoren der Spiele am Donnerstag erklärten.

 Es habe sich herausgestellt, dass Kobayashi bei einem früheren Auftritt Wörter genutzt habe, "die sich über eine tragische geschichtliche Tatsache lustig gemacht haben", sagte Olympia-Cheforganisatorin Seiko Hashimoto. Das Organisationskomitee habe deshalb entschieden, ihn von seinem Posten zu entbinden.

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 Es ist die jüngste in einer Reihe von Pannen. Anfang der Woche war einer der Komponisten für die Eröffnungsfeier wegen Mobbens von behinderten Mitschülern während seiner Schulzeit zurückgetreten. Im Februar hatte der damalige Olympia-Cheforganisator Yoshiro Mori wegen frauenfeindlicher Äußerungen sein Amt niederlegen müssen. Im März musste der damalige Kreativdirektor für die Eröffnungs- und Abschlussfeier gehen, weil er geplant hatte, ein Plus-Size-Model als "Olympig" - olympisches Schwein - bei der Eröffnungsfeier ins Stadion einschweben zu lassen.

 gt

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