Leitkultur? De Maizière bekommt Beistand von Unions-Kollegen

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich mit seinen Thesen zur Leitkultur viel Häme eingehandelt - Politiker ...

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich mit seinen Thesen zur Leitkultur viel Häme eingehandelt - Politiker aus den eigenen Reihen springen ihm zunehmend zur Seite. Spitzenpolitiker von CDU und CSU nannten die Debatte überfällig und de Maizières Einwurf „goldrichtig”.

Vom Koalitionspartner und aus der Opposition kam dagegen erneut viel Gegenwehr und Kritik. Aber auch in der eigenen Partei sind nicht alle von de Maizières Thesen überzeugt.

De Maizière hatte die Bundesbürger am Wochenende aufgerufen, sich selbstbewusst zu einer deutschen Leitkultur zu bekennen und sie vorzuleben. Der Innenminister nannte einen Katalog von zehn Punkten, der jenseits von Grundrechten und Grundgesetz nach seiner Meinung die Leitkultur ausmacht.

So seien für Deutschland Respekt und Toleranz wichtig. Zum Mehrheitsprinzip gehöre der Minderheitenschutz. Gewalt werde grundsätzlich nicht akzeptiert. Deutschland sei eine „offene Gesellschaft”. „Wir zeigen unser Gesicht. Wir sind nicht Burka.”

Bei der politischen Konkurrenz kam de Maizières Beitrag nicht gut an. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, SPD-Vize Aydan Özoguz, wertete die Auflistung als „hilflose Benimmregeln”. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte sie: „Nur weil Wahlkampf ist,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen