Diskussion: Morgenpost-Leserforum: „Wie sicher ist Berlin?“

Die Zahl der Straftaten ging zurück. Die Polizei hat dennoch viel zu tun

Die Anwohner des Leopoldplatzes und des Kleinen Tiergarten können sich etwas sicherer fühlen. Denn die Zahl der dort verübten Straftaten sei zurückgegangen, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Behörde führe die Quartiere daher nicht mehr als sogenannte Kriminalitätsbelastete Orte (KBO). Als solche werden Plätze oder Straßenzüge eingestuft, an denen sich besonders viele oder besonders schwere Straftaten ereignen und die Polizei sich daher weitgehende Eingriffsrechte zubilligt.

Zuletzt gab es zehn solcher KBO. Mit der Ausstufung des Weddinger Leopoldplatzes und des Kleinen Tiergarten in Moabit sind es noch acht. Weiter auf der Liste stehen der Alexanderplatz, das Viertel Schöneberg-Nord, der Görlitzer Park, die Gegend an der Warschauer Brücke, das Kottbusser Tor, ein Teil der Hermannstraße, der Hermannplatz und ein Teil der Rigaer Straße. Hier kann die Polizei Menschen auch unabhängig von einem konkreten Verdacht kontrollieren und weitere Kompetenzen nutzen, die sie an anderen Stellen der Stadt nicht hat.

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